Hintergrund und Motivation

Systemische Prozessgestaltung in der Natur verbindet das mir Wesentliche zu einer Arbeitsweise, auf die ich rückblickend zuwachse.

Unsere Teile fügen sich zu einer Summe und mehr, wenn wir  gemeinsam unterwegs sind – am liebsten dorthin, wo es essentiell wird. Wenn wir mit allem, was uns zugehört, lernen können. Wenn es aus der Zukunft vielversprechend herüberglitzert, wenn wir draußen sind und atmen können, am Feuer sitzen und still werden. Wenn unsere ureigenen Wahrheiten und Bilder in Feuer, Erde, Wasser und Himmel erscheinen. Wenn Vergangenheit und Zukunft verknüpft werden, die Früchte aus dieser Verbindung wachsen – wenn wir ernten – wenn es beginnt in uns zu tanzen und wir uns darauf einlassen können.

Diese  ganzheitliche Orientierung, die sich an unsere Leiblichkeit wendet, an unsere Bedürfnisse uns und unsere Welt zu erfahren, den eigenen Mut aber auch die Geborgenheit ganz unmittelbar zu erleben, dabei in Verbindng mit elementaren Kräften zu treten- das ist wesentlich für diese Art der begleitenden Arbeit.

Eindeutigkeit und Schillerndes, Einsamkeit und Aufgehobensein, Leere und Überfluss, Widerstand und Hingabe – wenn scheinbare Gegensätze und damit verbundene Blockaden in Bewegung kommen, uns nicht mehr hin und her ziehen, sondern zu Verbündeten unserer Lebendigkeit werden, können wir entschieden, sicher und gelöst unsere Wege finden –  im Vertrauen darauf, dass das Ankommen am richtigen Ort sein wird.

 

Weitere Informationen :

Geboren bin ich im Sommer 1980 in Hannover.  Seit 2008 und 2010 bin ich Mutter zweier Kinder.

Das Seminar „Aus Dunkelheit wird Licht“ bildet meinen Abschluss  der Weiterbildung „Systemische Prozessgestaltung in der Natur“ die durch das Ozorio Institut durchgeführt wird.

Ich arbeite als staatlich anerkannte und  diplomierte Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin in der Jugendwerkstatt Lüneburg (job.sozial GbR).

An der Leibniz Universität Hannover habe ich Philosophie und neueren Geschichte studiert, allerdings ohne den Magister zu erwerben, während einer längeren Auslandsreise habe ich mich neu orientiert.

Ich habe mich dann für Lüneburg und das Studium der Sozialen Arbeit / Sozialpädagogik entschieden, an der Fachhochschule Nordostniedersachsen (2002 – 2007).

Anschließend folgte mein Berufseinstieg in einer Sozialpsychiatrischen Wohngruppe für junge Frauen und Männer in Lüneburg (stationären Jugendhilfe) und später ein Wechsel in die Jugendberufshilfe.

Ich habe langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen und in der Einzelberatung junger Menschen. Während meines Studiums in Lüneburg war ich als Reitlehrerin und Jugendwart im Reitverein Gellersen e.V. tätig (2003 – 2007).

Als ich noch richtig jung war, habe ich schon ehrenamtliche Jugendarbeit bei der evangelischen Kirche geleistet und bereits in dieser Zeit habe ich angefangen, Kinder- und Jugendfreizeiten zu begleiten und mitzugestalten.